Um was es geht

Tauch ein in die Welt von Lisa und Jan Lorenzen. Zwischen Feinkostladen und Kindererziehung, Hipstern, Schwaben und buntem Lokalkolorit erleben die beiden ihre ganz eigene Revolution: Swingen.

Geschmackszentrum​

Das ist der Kern der entstehenden Buchreihe. Als wir mit dem Schreiben angefangen haben, merkten wir schnell, dass wir all unsere Ideen nicht mal annähernd in einem Buch unterbringen konnten. Es geht ja nicht ausschließlich um Sex, sondern um die persönliche Weiterentwicklung von Lisa und Jan, und da gibt es so viele Aspekte, dass wir fanden, dass es eine Serie werden muss.

Als Ana der Name Geschmackszentrum für den Feinkostladen einfiel, wussten wir, dass sich alles um Geschmack drehen soll. Und was passt besser als das Geschmackszentrum, in dem im Hirn alles zusammenläuft?

Geschmackssachen ist ganz gezielt 1998 und 2014 angesiedelt, weil die Lebensläufe von Ana und Tom gut zur Wendezeit in Deutschland passen sollten und auch zum Umzug der Regierung nach Berlin. Zwar ist das Buch nicht politisch, aber diese Zeit hatte ihre ganz eigene Dynamik in Berlin und wirkte sich in ganz Deutschland aus. Diese Sogwirkung führte zu einem massiven Zuzug in Berlin, vor allem in den Szeneviertelen. Dieser Lokalkolorit ist Teil der Atmosphäre des Buchs.

 

Voraussichtlich sollen es insgesamt drei oder vier Bücher werden, deren Handlung nach dem derzeitigen Stand zwischen 2020 und 2021 enden wird.

Das zweite Buch mit dem Arbeitstitel Geschmacksfragen ist bereits zur Hälfte geschrieben. Lisa und Jan sind jetzt begeisterte Swinger und entdecken diese neue Welt durch weitere Clubbesuche. Es könnte alles harmonisch so weitergehen, mit viel Sex und geilen Erlebnissen, wenn es nicht zu einem drastischen Einschnitt käme, der die beiden auf die Probe stellt. Wir werden hier nicht zu viel verraten, aber Veganismus, Lisas sexuelle Orientierung, Pferdewurst, Heavy Metal, Abnehmen, Kreuzfahrten, Trennungen, ein Schlaganfall, Milch und ein Mann, der durch die Decke fällt, haben damit zu tun.

Gourmets

Ein Gourmet ist im eigentlichen Sinne ein Genießer und Kenner erlesener Speisen und Getränke. Bei Lisa und Jan entwickelt sich daraus jedoch mehr und mehr der ganzheitliche Genuss. Ihre Reise in die Sexualität wird zu einem Parforce-Ritt durch den fleischlichen Genuss, der sich im Laufe des Buchs zunehmend verfeinert. Dass gutes Essen eine wesentliche Rolle spielt, ist für uns logisch, denn es schafft Atmosphäre, ist im besten Fall erregend und nebenbei schmeckt es auch noch. Damit unsere Leser das nachvollziehen können, haben wir zehn Rezepte aus unserem Repertoire aufgeschrieben, darunter auch einige skurrile. Allen ist gemeinsam, dass sie ziemlich schnell zuzubereiten sind und schmecken.

SEX

Es geht eigentlich immer um Sex, das Grundbedürfnis fast jedes Menschen – Asexuelle mal ausgenommen. Wie überall ist auch dabei Vielfalt spannender und erregender als Eintönigkeit.

Seit einigen Jahren lässt sich der Eindruck gewinnen, Spannung sei nur noch in der BDSM-Szene zu finden, zumindest suggerieren das die vielen Veröffentlichungen dazu. Doch die allermeisten werden zu Hause weder Andreaskreuz noch Fesselsets oder Strafböcke und dergleichen haben. Und warum auch? Es gibt so viele Spielarten in der Sexualität, die mit Machtgefälle so gar nichts zu tun haben, und diese werden auch landauf, landab praktiziert. Da gibt es bestimmt noch so einiges, was der eine oder andere Leser noch nicht entdeckt hat. Im Buch finden sich ein paar Ideen. Sex ist für uns nicht ausschließlich das Körperliche. Vorfreude, Erwartung, Überraschung, Harmonie in der Partnerschaft, Geborgenheit … all das sind Aspekte, die erregend sein können. Auch das Laufen, wie im Buch beschrieben, dient dem Sex.

Swingerclub

Swingen ist eine Parallelwelt, und zwar eine ziemlich große. Auch wenn es keine wirklich belastbaren Statistiken gibt, so schätzen wir, dass es mindestens anderthalb bis zwei Millionen Swinger in Deutschland gibt, andernfalls könnten die über 300 Clubs kaum existieren; einige davon gibt es seit mehr als 20 Jahren. Vom Schmuddel-Image der frühen Jahre sind die meisten inzwischen weit entfernt. Heute ist Swingen ein eigener Lifestyle in oft schickem Ambiente in gehobener Atmosphäre – aber kaum jemand bekennt sich dazu. Das ist aber auch nicht überraschend, wie Lisa und Jan schnell feststellen.

5/5